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Ihr Forderung: 8 Prozent mehr Lohn. Am Wochenende gehen die Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in die vierte Runde.
Aufgerufen dazu haben mehrere Gewerkschaften. Insgesamt werden zu der Protestaktion 10 bis 15.000 Teilnehmer erwartet.
Unterricht wird an Mülheimer Schulen wegen des Warnstreiks wohl kaum ausfallen. Die Tarifbeschäftigten hoffen dennoch, Finanzminister Linssen in die Knie zu zwingen. Er solle sich für ein "vernünftiges Verhandlungsergebnis" stark machen, heißt es von den Gewerkschaften. Morgen gehen die Tarifverhandlungen in die vierte Runde. Die Gewerkschaften bleiben bei ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Geld. Sie halten das bisherige Angebot der Arbeitgeber von 4,2 Prozent ab Juli für eine "Mogelpackung".
Und an den Protesten in Düsseldorf werden sich heute auch Angestellte des Landes und Beamte aus unserer Stadt beteiligen Morgen gehen die Verhandlungen um mehr Geld in die vierte Runde. Rund 50 Polizisten aus Mülheim und Essen fahren gleich gemeinsam mit dem Bus zur Großdemo nach Düsseldorf. Dazu kommen laut Verdi etwa 100 Mülheimer Mitarbeiter des Statistischen Landesamtes. Auch angestellte Lehrer sind zum Warnstreik aufgerufen. Ob das Auswirkungen auf den Unterricht in unseren Schulen haben wird, konnte die Lehrergewerkschaft GEW vorher nicht sagen. Die Protestaktion in Düsseldorf beginnt um 11 Uhr mit einer Demo. Gegen 12 Uhr ist eine Kundgebung mit mehreren Gewerkschaftssprechern geplant.
Obwohl die Landesregierung nur 670 000 statt der beantragten knapp 940 000 Euro zahlt, sollen an den Mülheimer Schulen alle ursprünglich geplanten Maßnahmen durchgeführt werden. Darauf haben sich gestern die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und die CDU und SPD geeinigt. Auch wenn das Geld aus dem Topf des "1000-Schulen-Programms" nicht ausreicht, können die 10 Mülheimer Schulen zu Ganztagsschulen werden bzw. eine Über-Mittag-Betreuung bieten.
Das plant die Mülheimer Kreishandwerkerschaft. Bei dem Test sollen die Bewerber einfache Grundkenntnisse in den Bereichen Mathematik, Rechtschreibung, Politik und Geografie unter Beweis stellen. Schulnoten soll es dafür aber nicht geben - das Test-Ergebnis soll in einem Trend dokumentiert werden, zum Beispiel mit: "gut geeignet" oder "bedingt geeignet".
Sie wollen sich an der Großdemo beteiligen. Insgesamt werden zu der Protestaktion etwa 10.000 Menschen erwartet. Mit dabei sind auch Lehrer und Polizisten. Unterricht wird an Mülheimer Schulen wegen des Warnstreiks wohl kaum ausfallen. Die Tarifbeschäftigten hoffen dennoch, Finanzminister Linssen in die Knie zu zwingen. Er solle sich für ein "vernünftiges Verhandlungsergebnis" stark machen, heißt es von den Gewerkschaften.
Schon ab dem kommenden Jahr könnten solche Basis-Tests in den Räumen der Mülheimer Kreishandwerkerschaft durchgeführt werden, hat uns Geschäftsführer Holger Benninghoff gesagt. Durch die Tests soll den Handwerksbetrieben die Einstellung von Azubis leichter gemacht werden.
O-TON ANHÖREN
Schulnoten soll es aber nicht geben - das Test-Ergebnis soll in einem Trend dokumentiert werden, zum Beispiel mit: "gut geeignet" oder "bedingt geeignet".
Obwohl die Landesregierung aus dem Topf des "1000-Schulen-Programms" nur etwa zweidrittel der erhofften Summe zahlt, sollen die Mülheimer Schulen zu Ganztagsschulen werden bzw. eine Über-Mittag-Betreuung anbieten können. Die fehlenden 255 000 Euro will die Stadt vom Wirtschaftsplan Immobilienservice nehmen. Darauf haben sich gestern die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und die CDU und SPD geeinigt.
Und an den Protesten in Düsseldorf werden sich heute auch Angestellte des Landes und Beamte aus unserer Stadt beteiligen Morgen gehen die Verhandlungen um mehr Geld in die vierte Runde. Rund 50 Polizisten aus Mülheim und Essen fahren gleich gemeinsam mit dem Bus zur Großdemo nach Düsseldorf. Dazu kommen laut Verdi etwa 100 Mülheimer Mitarbeiter des Statistischen Landesamtes. Auch angestellte Lehrer sind zum Warnstreik aufgerufen. Ob das Auswirkungen auf den Unterricht in unseren Schulen haben wird, konnte die Lehrergewerkschaft GEW vorher nicht sagen. Die Protestaktion in Düsseldorf beginnt um 11 Uhr mit einer Demo. Gegen 12 Uhr ist eine Kundgebung mit mehreren Gewerkschaftssprechern geplant.
Obwohl die Landesregierung nur 670 000 statt der beantragten knapp 940 000 Euro zahlt, sollen an den Mülheimer Schulen alle ursprünglich geplanten Maßnahmen durchgeführt werden. Darauf haben sich gestern die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und die CDU und SPD geeinigt. Auch wenn das Geld aus dem Topf des "1000-Schulen-Programms" nicht ausreicht, können die 10 Mülheimer Schulen zu Ganztagsschulen werden bzw. eine Über-Mittag-Betreuung bieten.
Das plant die Mülheimer Kreishandwerkerschaft. Bei dem Test sollen die Bewerber einfache Grundkenntnisse in den Bereichen Mathematik, Rechtschreibung, Politik und Geografie unter Beweis stellen. Schulnoten soll es dafür aber nicht geben - das Test-Ergebnis soll in einem Trend dokumentiert werden, zum Beispiel mit: "gut geeignet" oder "bedingt geeignet".
Mehrere Gewerkschaften haben dazu aufgerufen. Insgesamt werden zu der Protestaktion 10.000 bis 15.000 Teilnehmer erwartet.
Unterricht wird an Mülheimer Schulen wegen des Warnstreiks wohl kaum ausfallen. Die Tarifbeschäftigten hoffen dennoch, Finanzminister Linssen in die Knie zu zwingen. Er solle sich für ein "vernünftiges Verhandlungsergebnis" stark machen, heißt es von den Gewerkschaften. Morgen gehen die Tarifverhandlungen in die vierte Runde. Die Gewerkschaften bleiben bei ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Geld. Sie halten das bisherige Angebot der Arbeitgeber von 4,2 Prozent ab Juli für eine "Mogelpackung".
Obwohl die Landesregierung aus dem Topf des "1000-Schulen-Programms" nur gut 670 000 Euro der erhofften 938 000 Euro zahlt, sollen die Mülheimer Schulen zu Ganztagsschulen werden bzw. eine Über-Mittag-Betreuung anbieten können. Die fehlenden 255 000 Euro will die Stadt vom Wirtschaftsplan Immobilienservice nehmen. Darauf haben sich gestern die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und die CDU und SPD geeinigt.
Inhaber Marc Budde sucht zur Zeit ein neues Ladenlokal in der Innenstadt. Allerdings verlangten viele Immobilienbesitzer dort zu hohe Mieten, sagte Budde. Das Ladenlokal im Rathaus soll nach dem Ende der Sanierungsarbeiten in zwei bis drei Jahren wieder vermietet werden, heißt es von der Stadt.
Die Arbeitslosenquote liegt genau wie im Januar bei 8,3 Prozent. Insgesamt waren im Februar 6.851 Mülheimer ohne Arbeit. Bei den Frauen ist die Zahl leicht zurückgegangen, bei den Männern leicht gestiegen. Bei vielen Firmen stünden die Zeichen weiterhin auf Kurzarbeit, heißt es von der Mülheimer Agentur für Arbeit. Das Wichtigste sei es jetzt, die Arbeitskräfte im Betrieb zu halten und weiter zu qualifizieren.
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