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FDP und CDU haben im NRW-Verkehrsausschuss einen Antrag der Grünen abgelehnt, der ein strikteres Vorgehen fordert:
Zumindest sei bei der SPD mittlerweile eine Trendwende zu beobachten, sagte uns Waldemar Nowak vom Netzwerk "Mülheimer Bürger gegen Fluglärm". Auch die hatte sich neben den Grünen für klarere Konseqenzen ausgesprochen, wenn Airlines gegen das Nachtflugverbot verstoßen. Verkehrsminister Wittke sieht dagegen bislang keinen weiteren Handlungsbedarf. Allerdings versprach er dem Ausschuss ab sofort vierteljährlich einen Report über verspätetet Flugzeuge zukommen zu lassen.
Für die lärmgeplagten Menschen in Mülheim bringt diese Lösung vorerst allerdings keine Erleichterung.
Vom Land beauftragte Experten der Technischen Universität Dortmund haben nach Informationen der WAZ ein vernichtendes Urteil über diese gefällt. Sie sei nicht ausreichend aufeinander abgestimmt und regele auch nicht großflächige Einzelhandelszonen. Die Planungsdezernenten der betroffenen Städte sollen den Gutachtern mangelnde Objektivität vorwerfen.
Die Idee: die Regioguides. 25 solcher "Botschafter des Ruhgebiets" sind jetzt an der Heinrich Thöne Volkshochschule in Mülheim für ihre Ausbildung zum Guide ausgezeichnet worden. Mit ihrer Hilfe sollen Gäste, Besucher und Touristen während des Kulturhauptstadtjahres 2010 durch das Ruhrgebiet geführt werden.
Im NRW-Verkehrsausschuss hatten die Grünen wirksamere Kontrollen gefordert. Der Antrag wurde von FDP und CDU abgewiesen.
Von Verkehrsminister Wittke hieß es, dass bereits 20 Vorfällen nachgegangen werde, bei denen Airlines gegen das Nachtflugver-bot verstoßen hätten. Zum Vergleich: im vergangenen Jahr wurden in unserer Region innerhalb von sechs Monaten allein 1250 nächtliche Flugbewegungen gezählt. Hier müsse endlich durchgegriffen werden, fordert mittlerweile sogar die SPD. Minister Wittke lenkte allerdings nur bedingt ein. Zumindest will er dem Verkehrsausschuss jetzt vierteljährlich einen Report über verspätete Airlines liefern.
Das berichtet die WAZ. Die sechs Kommunen arbeiten momentan an einer städteübergreifenden Kooperation. Die sei an einigen Stellen nicht gut genug aufeinander abgestimmt, so die Experten. Außerdem seien die Städte dem Konflikt um den Flughafen Essen/Mülheim „aus dem Weg gegangen". Das Gutachten soll das Land in Auftrag gegeben haben.
Im Kulturhauptstadtjahr 2010 sollen die Absolventen Gäste und Touristen durch unsere Region führen. Insgesamt 90 Stunden umfasste der zertifizierte Ausbildungsgang, in dem es unter anderem um die Geschichte und Zukunft des Ruhrgebiets ging. Für das Kulturhauptstadtjahr werden mehrere hunderttausend Besucher erwartet.
Dieser Ansicht ist der Vorsitzende des Netzwerks "Mülheimer Bürger gegen Fluglärm".
Im NRW-Verkehrsausschuss hat neben den Grünen nun auch die SPD gefordert, stärker gegen Airlines vorzugehen, die gegen das Nachtflugverbot verstoßen. FDP und CDU sehen dagegen bislang keinen weiteren Handlungsbedarf. Allein im vergangenen Jahr wurden über unserer Region innerhalb von sechs Monaten 1250 nächtliche Flugbewegungen gezählt.
Das schreibt die WAZ. Der Entwurf lasse an vielen Stellen etwas vermissen, heißt es. Die Umweltprüfung sei zum Beispiel „teilweise unabgestimmt und auf lokale Perspektiven beschränkt”. Auch über großflächigen Einzelhandel gebe es keine Regelung. Die Planungsdezernenten der Städte sollen über das Gutachten, das angeblich vom Land in Auftrag gegeben wurde, empört sein. Sie werfen den Experten mangelnde Objektivität vor.
Und darüber freuen sich besonders unsere Fahrradverleiher. Die Revier-Rad-Zentrale am Mülheimer Hauptbahnhof hat im vergangenen Jahr insgesamt 3000 Räder vermietet und erwartet für dieses Jahr weiter steigende Zahlen, so ein Sprecher.
Besonders der Ruhrtal-Radweg sei für die steigende Nachfrage verantwortlich, so ein Sprecher. Gerade vor und nach den großen Sommerferien sei der Fahrradverleih am beliebtesten. Interessierte können an den Radstationen unter anderem Citybikes und Kinderräder aber auch Tandems mieten. Eine neue Attraktion sind die beiden Liegeräder, die ausgeliehen werden können. Bei Bedarf plant die Revier- Rad Zentrale am Mülheimer Hauptbahnhof auch ganze Touren einschließlich Verpflegung. Die ausgeliehenen Räder können dann an einer der über zwanzig Radstationen im Revier abgegeben werden.
Ab 10 Uhr zeigen verschiedene Piloten spektakuläre Kunstflüge. Außerdem können die Zuschauer zahlreiche alte und neue Maschinen bewundern. Den ganzen Tag über werden Rundflüge angeboten, unter anderem mit dem Roten Baron und einer Ju 52. 92.9 Radio Mülheim berichtet morgen früh zwischen 9 und 12 Uhr in einer Sondersendung vom Flugtag.
Der Mülheimer Sportservice hatte zuletzt ein neues Konzept aufgestellt - schon jetzt kommt Kritik von kleineren Vereinen aus der Stadt. Der Mülheimer FC 97 hat sich deshalb zuletzt sogar an Oberbürgermeisterin Mühlenfeld gewandt.
Der VFB Speldorf ist der höchstklassige Verein unserer Stadt, könnte im Moment aber nicht Aufsteigen. Das Stadion am Blötter Weg erfüllt die Auflagen des Verbandes für die neue Oberliga NRW genauso wenig wie alle anderen Plätze in Mülheim. Der Plan: Der VFB zieht zur -dann renovierten- Saarner Straße und spielt bald im ebenfalls neuen Ruhrstadion. Der Mülheimer FC 97 und der TV Holthausen müssten den Plänen zufolge von der Saarner Straße weg und befürchten, ohne Heimstätte dar zu stehen. Ein Sportservice-Sprecher sagte uns dazu: Kein Verein werde ohne Platz darstehen. Die Stadt lasse sich das Konzept aber auch nicht diktieren.
Die Stadt hatte an den Ratsfraktionen vorbei der Gastronomiekette eine Abfuhr erteilt - aus baurechtlichen Gründen. Bei der Stadt wurde im Vorfeld der Bau einer Sporthalle favorisiert. Mittlerweile sucht die Wirtschaftsförderung mögliche Alternativen. Die FDP hofft, dass es jetzt doch noch eine gastronomische Lösung für die Aktienstraße gibt. Nur so könne Mülheim langfristig attraktiver gestaltet werden.
Die Revier-Rad- Zentrale in Mülheim konnte zuletzt über 3000 Tausend Räder verleihen und gehört damit zu einer der beliebtesten Stationen in der Region. Und die Nachfrage soll auch in diesem Jahr weiter ansteigen, so ein Sprecher. Ein großer Vorteil für die Kunden ist- Das gemietete Fahrrad kann an einer der über zwanzig Revier- Rad- Stationen abgegeben werden, unabhängig davon wo es ausgeliehen wurde.
Der Mülheimer FC 97 sieht in den zuletzt vorgestellten Plänen eine Benachteiligung kleinerer Vereine. Der Vositzende des Vereins hat sich deshalb zuletzt sogar an Oberbürgermeisterin Mühlenfeld gewendet
Das neue Konzept zur Sportplatznutzung sieht vor, dass der VFB Speldorf als höchstklassiger Verein in Mülheim zum -dann renovierten- Platz an der Saarner Straße umzieht. Außerdem soll das Ruhrstadion in Styrum modernisiert werden, weil der VFB sonst nicht aufsteigen könnte. Die Spielstätten in der neuen Oberliga NRW müssen bestimmte Auflagen erfüllen. Der MFC 97 und der TV Holthausen müssten beide von der Saarner Straße weg und befürchten, ohne Spielstätte dar zu stehen. Nach Angaben des Mülheimer Sportservice seien diese Befürchtungen aber unbegründet. Die Vereine bekämen einen anderen Platz.
Man zahle keine Dumpinglöhne und halte sich an Recht und Gesetz, heißt es von der Tochter des Mülheimer Tengelmann-Konzerns.
Das Arbeitsgericht in Dortmund scheint den Umgang des Textildiscounters KIK mit seinen Mitarbeitern allerdings ganz anders zu sehen. Auch in einem aktuell verhandelten Fall einer Mülheimer KIK-Beschäftigten stellten die Richter fest, dass das Unternehmen monatelang zu wenig Lohn gezahlt hatte. Es muss diesen jetzt um mindestens drei Euro die Stunde anheben und sogar noch für einen Verdienstausfall der Mitarbeiterin aufkommen. Trotz gesetzlicher Vorgaben wurde die 58-Jährige insgesamt zu selten im Monat eingesetzt.
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mit Carsten Manz
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