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Ein Stadtsprecher sagte uns: Es bestehe die Gefahr, dass sich Rückstaus bilden, wenn Autos in Zukunft langsamer auf die A40 fahren können. Dafür sollen ab Ende des Jahres Ampeln an den Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop sorgen.
Für den Autobahnverkehr hat sich die Idee bewährt: An anderen Stellen entlang der A 40 sorgen schon jetzt Ampeln an Auffahrten dafür, dass Autos teilweise nur noch in größerem Abstand auf die Autobahn fahren können. Trotzdem ist das Konzept keine reine Erfolgsgeschichte: In Essen und Bochum gibt es immer wieder politischen Streit, weil die A 40 dadurch zwar etwas leerer wird - die Straßen in der Stadt dafür aber voller. Hier bei uns müsse erst noch geprüft werden, wo die Autobahnampeln genau zu Problemen führen könnten, heißt es. Fest steht aber: Wer nicht auf die Autobahn kommt, sucht sich einen anderen Weg - zur Not quer durch die Stadt.
Die Gewerkschaft hat sich am Morgen in einem Brief unter anderem an Oberbürgermeisterin Mühlenfeld gewandt.
Die REAL-Kette will nach Gewerkschaftsangaben alle neuen Märkte einer bestimmten Gesellschaft zuordnen, die nicht in das Tarifsystem eingebunden ist. Den Angestellten dort würden deutlich geringere Löhne gezahlt, als in den angestammten REAL-Märkten. Bei uns wäre der geplante Markt am Heifeskamp betroffen. Die Gewerkschaft hoffen jetzt auf die Hilfe der Ratsfraktionen und der Oberbürgermeisterin - um den, so wörtlich, "traditionsreichen Handelsstandort Mülheim nicht zum Einfallstor für Lohndumping werden zu lassen!"
Die Mülheimer Polizei erwischt immer wieder Minderjährige mit getunten Maschinen. Ein 25 Kmh Mofa oder Roller sei meist eine gedrosselte 50er Maschine. Das mache es den Jugendlichen einfach, die Geschwindigkeit zu verändern.
Die Drossel sei verhältnismäßig leicht zu entfernen.
Der Mofa-Fahrer verliert dadurch aber seinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.
Auch damit will der Landesbetrieb Straßen NRW dazu beitragen, dass es in Zukunft weniger Staus gibt.
Schon im vergangenen Jahr seien einige Bauarbeiten auf den Autobahnen in unserer Region schneller fertig gewesen als ursprünglich geplant, sagte uns ein Sprecher der Landesregierung. Besonders schnell sei zum Beispiel die Ruhrtalbrücke in Mintard saniert worden: Die Arbeiten hätten nur knapp ein Drittel der eigentlich vorgesehenen Zeit beansprucht. Die Baufirmen bekommen als Ansporn Bonus-Zahlungen, wenn sie schnell fertig sind. Allerdings gebe es Grenzen der Schnelligkeit, heißt es vom Landesbetrieb Straßen NRW: Die Witterung könne zum Beispiel niemand beeinflussen.
Ein Mofa darf höchstens 25 Kmh fahren. Vielen 15-Jährigen ist das zu langsam und sie legen selbst Hand an, sagt Fahrlehrer Stephan Henrich:
O-TON ANHÖREN
Bei frisierten Mofas entfällt der Versicherungsschutz, das heißt der Fahrer macht sich strafbar. Auch Roller, die höchstens 45 Kmh fahren dürfen, werden regelmäßig von leichtsinnigen Jugendlichen aufgemotzt, sagt Stephan Henrich.
Ein eher ungewöhnliches Datum, denn der 29. Februar ist ein Schalttag und steht nur alle vier Jahre im Kalender. Gut ist das Datum für die heutigen Geburtstagskinder in Mülheim. Die müssen diesmal nicht auf einen anderen Tag ausweichen.
Insgesamt leben in unserer Stadt 118 Menschen, die am 29. Februar geboren wurden.
Der Älteste ist Jahrgang 1916, der Jüngste kam im Jahr 2004 zur Welt.
An anderen Stellen seien damit gute Erfahrungen gemacht worden, sagte uns ein Sprecher vom Landesbetrieb Straßen NRW. Ende des Jahres sollen solche Ampeln deshalb an allen Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop aufgestellt werden - und dann dafür sorgen, dass die Autos nicht mehr so schnell hintereinander auf die A 40 fahren, wenn es dort voll ist. Ein Anti-Stau-Programm für die A 40 bei uns - das wird auch Zeit, finden viele Mülheimer.
O-TON ANHÖREN
Auch die Lage am Kreuz Breitscheid soll Ende des Jahres entzerrt werden: mit einer neuen Verbindungs-Brücke zwischen A 3 und A 52.
Am Mittwoch wird unter anderem wird der Müll nicht abgeholt. Wann und ob die Leerungen nachgeholt werden können, sei noch offen, sagte uns ein Sprecher der Mülheimer Entsorgungs-Gesellschaft. Gestreikt werden soll auch bei unserem Energiedienstleister Medl. Die Grundversorgung mit Gas sei aber gesichert, sagte uns ein Sprecher. Ausfallen werden am Mittwoch auch alle Busse und Straßenbahnen - und die städtischen Kindertagesstätten bleiben geschlossen.
Etwa ein Viertel der 15-Jährigen fährt ein Mofa - die meisten davon sind inzwischen gedrosselte Roller. Ab morgen (01.03.) gelten für Mofas neue schwarze Versicherungs-Kennzeichen. Wer dann noch mit einem grünen Schild unterwegs ist, macht sich strafbar.
Aber das soll sich zumindest teilweise ändern. Die Landesregierung hat dem allmorgendlichen Verkehrschaos den Kampf angesagt.
Die Automassen, die sich jeden Morgen im Berufsverkehr über die A 40 drängen, sollen in Zukunft entzerrt werden. An allen Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop will der Landesbetrieb Straßen NRW Ende des Jahres Ampeln aufstellen, die immer nur ein Auto durchlassen, wenn es voll ist. Der nächste Wagen muss dann erstmal einige Zeit warten, bis er auf die Autobahn darf. Außerdem sollen im Herbst die Auffahrten in Essen-Frillendorf in beiden Richtungen verlegt und länger gemacht werden. Autofahrer haben dann mehr Platz und Zeit, sich vernünftig in den Verkehr einzufädeln.
Am nächsten Mittwoch wird unter anderem der Müll nicht abgeholt - und noch ist vollkommen unklar, ob und wann die Leerungen nachgeholt werden können, sagte uns ein Sprecher der Entsorgungsgesellschaft. Eltern bei uns stellen die Streikpläne für städtische Kindertagesstätten vor besondere Probleme - auch sie bleiben am Mittwoch dicht. Das Verständnis dafür hält sich in Grenzen.
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Auch Beschäftigte unseres Energiedienstleister Medl wollen sich an dem Generalwarnstreik am Mittwoch beteiligen. Die Grundversorgung mit Gas sei aber gesichert, sagte uns ein Medl-Sprecher.
Zwar kosten Mofa-Führerscheine nur etwa hundert Euro - dafür hält sich für die Fahrschulen der Aufwand in Grenzen. Und: Mofaführerscheine sind nach wie vor beliebt. Rund ein Viertel der 15-Jährigen in unserer Stadt fährt ein Mofa. Ab morgen (01.03.) gelten für Mofas neue schwarze Versicherungs-Kennzeichen. Wer dann noch mit einem grünen Schild unterwegs ist, macht sich strafbar.
Und das soll einiges bringen: Im kommenden Jahr werde es besonders auf der A 3 und auf der A 40 weniger Staus geben, heißt es.
Auf der A 40 reiht sich in Mülheim und Essen Auffahrt an Auffahrt - und das ist ein Teil des Problems. Ständig versuchen sich ganze Autokolonnen, in den fließenden Verkehr einzureihen. Weil dadurch Staus programmiert sind, will der Landesbetrieb Straßen NRW die Lage entzerren. An allen Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop sollen ab Ende des Jahres Ampeln dafür sorgen, dass die Autos nicht mehr so schnell hintereinander auf die A 40 fahren, wenn es dort voll ist. Auch am Kreuz Breitscheid soll es in Zukunft weniger Staus geben: Helfen soll eine neue Verbindungsbrücke zwischen A 3 und A 52.
In anderen Bereichen des Öffentlichen Dienstes wird es dagegen mehr Probleme geben. Der Müll wird am Mittwoch zum Beispiel nicht abgeholt - und noch ist unklar, ob und wann die Leerungen nachgeholt werden können, sagte uns ein Sprecher der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, MEG.
Die Warnstreiks treffen die MEG unvorbereitet. Frühestens am Montag wird feststehen, ob und wann die Leerungen vom nächsten Mittwoch nachgeholt werden können. Besonders treffen werden die Warnstreiks auch die Schüler und Berufspendler. Am Mittwoch wird kein Bus und keine Straßenbahn in Mülheim fahren. Auch die Mitarbeiter der städtischen Kindertagesstätten beteiligen sich an dem Streik. Mit diesen Aktionen will die Gewerkschaft Ver.di die Arbeitgeber im laufenden Tarifkonflikt stärker unter Druck setzen. Am Donnerstag, also einen Tag nach den Warnstreiks bei uns, wird weiter verhandelt.
Der Mofaführerschein liege nach wie vor voll im Trend, heißt es von Fahrschulen. Als Mofa diene inzwischen allerdings meistens ein gedrosselter Roller. Ab morgen (01.03.) gelten für Mofas neue schwarze Versicherungs-Kennzeichen. Wer dann noch mit einem grünen Schild unterwegs ist, macht sich strafbar.
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mit Carsten Manz
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