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Freitag 29. Februar 2008
Das millionenschwere Anti-Stau-Programm für die A 40 könnte zu Problemen auf den Straßen in unserer Stadt führen.

Ein Stadtsprecher sagte uns: Es bestehe die Gefahr, dass sich Rückstaus bilden, wenn Autos in Zukunft langsamer auf die A40 fahren können. Dafür sollen ab Ende des Jahres Ampeln an den Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop sorgen.

 

Für den Autobahnverkehr hat sich die Idee bewährt: An anderen Stellen entlang der A 40 sorgen schon jetzt Ampeln an Auffahrten dafür, dass Autos teilweise nur noch in größerem Abstand auf die Autobahn fahren können. Trotzdem ist das Konzept keine reine Erfolgsgeschichte: In Essen und Bochum gibt es immer wieder politischen Streit, weil die A 40 dadurch zwar etwas leerer wird - die Straßen in der Stadt dafür aber voller. Hier bei uns müsse erst noch geprüft werden, wo die Autobahnampeln genau zu Problemen führen könnten, heißt es. Fest steht aber: Wer nicht auf die Autobahn kommt, sucht sich einen anderen Weg - zur Not quer durch die Stadt.

Freitag 29. Februar 2008
Die Gewerkschaft Verdi kämpft bei uns in der Stadt im Moment an allen Ecken und Enden - Im Streit um mögliche Dumpinglöhne bei der Warenhauskette REAL erbittet sich VERDI jetzt Hilfe von der Politik.

Die Gewerkschaft hat sich am Morgen in einem Brief unter anderem an Oberbürgermeisterin Mühlenfeld gewandt.

 

Die REAL-Kette will nach Gewerkschaftsangaben alle neuen Märkte einer bestimmten Gesellschaft zuordnen, die nicht in das Tarifsystem eingebunden ist. Den Angestellten dort würden deutlich geringere Löhne gezahlt, als in den angestammten REAL-Märkten. Bei uns wäre der geplante Markt am Heifeskamp betroffen. Die Gewerkschaft hoffen jetzt auf die Hilfe der Ratsfraktionen und der Oberbürgermeisterin - um den, so wörtlich, "traditionsreichen Handelsstandort Mülheim nicht zum Einfallstor für Lohndumping werden zu lassen!"

Freitag 29. Februar 2008
Mülheimer Jugendliche, die Roller oder Mofa fahren sind häufig zu leichtsinnig, heißt es von Fahrlehrern bei uns.

Die Mülheimer Polizei erwischt immer wieder Minderjährige mit getunten Maschinen. Ein 25 Kmh Mofa oder Roller sei meist eine gedrosselte 50er Maschine. Das mache es den Jugendlichen einfach, die Geschwindigkeit zu verändern.

Die Drossel sei verhältnismäßig leicht zu entfernen.

Der Mofa-Fahrer verliert dadurch aber seinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.

Freitag 29. Februar 2008
Die Baustellen auf den Autobahnen in unserer Region sollen in Zukunft schneller fertig gestellt werden, als im Moment.

Auch damit will der Landesbetrieb Straßen NRW dazu beitragen, dass es in Zukunft weniger Staus gibt.

 

Schon im vergangenen Jahr seien einige Bauarbeiten auf den Autobahnen in unserer Region schneller fertig gewesen als ursprünglich geplant, sagte uns ein Sprecher der Landesregierung. Besonders schnell sei zum Beispiel die Ruhrtalbrücke in Mintard saniert worden: Die Arbeiten hätten nur knapp ein Drittel der eigentlich vorgesehenen Zeit beansprucht. Die Baufirmen bekommen als Ansporn Bonus-Zahlungen, wenn sie schnell fertig sind. Allerdings gebe es Grenzen der Schnelligkeit, heißt es vom Landesbetrieb Straßen NRW: Die Witterung könne zum Beispiel niemand beeinflussen.

Freitag 29. Februar 2008
Von 25 auf 40 Kmh und mehr frisiert - Jeden Monat erwischt die Mülheimer Polizei eine handvoll Jugendliche mit illegal getunten Mofas.

Ein Mofa darf höchstens 25 Kmh fahren. Vielen 15-Jährigen ist das zu langsam und sie legen selbst Hand an, sagt Fahrlehrer Stephan Henrich:

 

O-TON ANHÖREN

 

Bei frisierten Mofas entfällt der Versicherungsschutz, das heißt der Fahrer macht sich strafbar. Auch Roller, die höchstens 45 Kmh fahren dürfen, werden regelmäßig von leichtsinnigen Jugendlichen aufgemotzt, sagt Stephan Henrich.

Flash ist Pflicht!
Freitag 29. Februar 2008
Elf Paare aus unserer Stadt haben sich heute vor dem Standesamt das Jawort geben.

Ein eher ungewöhnliches Datum, denn der 29. Februar ist ein Schalttag und steht nur alle vier Jahre im Kalender. Gut ist das Datum für die heutigen Geburtstagskinder in Mülheim. Die müssen diesmal nicht auf einen anderen Tag ausweichen.

Insgesamt leben in unserer Stadt 118 Menschen, die am 29. Februar geboren wurden.

Der Älteste ist Jahrgang 1916, der Jüngste kam im Jahr 2004 zur Welt.

Freitag 29. Februar 2008
Ampeln an den Auffahrten sollen auf der A 40 bei uns im kommenden Jahr für weniger Staus sorgen.

An anderen Stellen seien damit gute Erfahrungen gemacht worden, sagte uns ein Sprecher vom Landesbetrieb Straßen NRW. Ende des Jahres sollen solche Ampeln deshalb an allen Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop aufgestellt werden - und dann dafür sorgen, dass die Autos nicht mehr so schnell hintereinander auf die A 40 fahren, wenn es dort voll ist. Ein Anti-Stau-Programm für die A 40 bei uns - das wird auch Zeit, finden viele Mülheimer.

 

O-TON ANHÖREN

 

Auch die Lage am Kreuz Breitscheid soll Ende des Jahres entzerrt werden: mit einer neuen Verbindungs-Brücke zwischen A 3 und A 52.

Flash ist Pflicht!
Freitag 29. Februar 2008
In der kommenden Woche gibt es massive Warnstreiks im Öffentlichen Dienst bei uns - und die genauen Folgen sind noch unklar.

Am Mittwoch wird unter anderem wird der Müll nicht abgeholt. Wann und ob die Leerungen nachgeholt werden können, sei noch offen, sagte uns ein Sprecher der Mülheimer Entsorgungs-Gesellschaft. Gestreikt werden soll auch bei unserem Energiedienstleister Medl. Die Grundversorgung mit Gas sei aber gesichert, sagte uns ein Sprecher. Ausfallen werden am Mittwoch auch alle Busse und Straßenbahnen - und die städtischen Kindertagesstätten bleiben geschlossen.

Freitag 29. Februar 2008
Der Mofaführerschein mit 15 liegt bei Jugendlichen in unserer Stadt voll im Trend.

Etwa ein Viertel der 15-Jährigen fährt ein Mofa - die meisten davon sind inzwischen gedrosselte Roller. Ab morgen (01.03.) gelten für Mofas neue schwarze Versicherungs-Kennzeichen. Wer dann noch mit einem grünen Schild unterwegs ist, macht sich strafbar.

Freitag 29. Februar 2008
Kilometerlange Staus, viele Unfälle, genervte Pendler - so gut wie jeden Morgen ist die Verkehrslage auf der A 40 alles andere als entspannt.

Aber das soll sich zumindest teilweise ändern. Die Landesregierung hat dem allmorgendlichen Verkehrschaos den Kampf angesagt.

 

Die Automassen, die sich jeden Morgen im Berufsverkehr über die A 40 drängen, sollen in Zukunft entzerrt werden. An allen Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop will der Landesbetrieb Straßen NRW Ende des Jahres Ampeln aufstellen, die immer nur ein Auto durchlassen, wenn es voll ist. Der nächste Wagen muss dann erstmal einige Zeit warten, bis er auf die Autobahn darf. Außerdem sollen im Herbst die Auffahrten in Essen-Frillendorf in beiden Richtungen verlegt und länger gemacht werden. Autofahrer haben dann mehr Platz und Zeit, sich vernünftig in den Verkehr einzufädeln.

Freitag 29. Februar 2008
Die Pläne für umfassende Warnstreiks im Öffentlichen Dienst treffen die Mülheimer Entsorgungsgesellschaft unvorbereitet.

Am nächsten Mittwoch wird unter anderem der Müll nicht abgeholt - und noch ist vollkommen unklar, ob und wann die Leerungen nachgeholt werden können, sagte uns ein Sprecher der Entsorgungsgesellschaft. Eltern bei uns stellen die Streikpläne für städtische Kindertagesstätten vor besondere Probleme - auch sie bleiben am Mittwoch dicht. Das Verständnis dafür hält sich in Grenzen.

 

O-TON ANHÖREN

 

Auch Beschäftigte unseres Energiedienstleister Medl wollen sich an dem Generalwarnstreik am Mittwoch beteiligen. Die Grundversorgung mit Gas sei aber gesichert, sagte uns ein Medl-Sprecher.

Flash ist Pflicht!
Freitag 29. Februar 2008
Mofaführerscheine sind für die Fahrschulen bei uns ein einträgliches Nebengeschäft.

Zwar kosten Mofa-Führerscheine nur etwa hundert Euro - dafür hält sich für die Fahrschulen der Aufwand in Grenzen. Und: Mofaführerscheine sind nach wie vor beliebt. Rund ein Viertel der 15-Jährigen in unserer Stadt fährt ein Mofa. Ab morgen (01.03.) gelten für Mofas neue schwarze Versicherungs-Kennzeichen. Wer dann noch mit einem grünen Schild unterwegs ist, macht sich strafbar.

Freitag 29. Februar 2008
Mit einem millionenschweren Umbauprogramm will die Landesregierung das allmorgendliche Verkehrschaos auf unseren Autobahnen entzerren.

Und das soll einiges bringen: Im kommenden Jahr werde es besonders auf der A 3 und auf der A 40 weniger Staus geben, heißt es.

 

Auf der A 40 reiht sich in Mülheim und Essen Auffahrt an Auffahrt - und das ist ein Teil des Problems. Ständig versuchen sich ganze Autokolonnen, in den fließenden Verkehr einzureihen. Weil dadurch Staus programmiert sind, will der Landesbetrieb Straßen NRW die Lage entzerren. An allen Auffahrten zwischen Winkhausen und Essen-Huttrop sollen ab Ende des Jahres Ampeln dafür sorgen, dass die Autos nicht mehr so schnell hintereinander auf die A 40 fahren, wenn es dort voll ist. Auch am Kreuz Breitscheid soll es in Zukunft weniger Staus geben: Helfen soll eine neue Verbindungsbrücke zwischen A 3 und A 52.

Freitag 29. Februar 2008
Der Mülheimer Energiedienstleister Medl will in der kommenden Woche trotz der Streiks im öffentlichen Dienst die Grundversorgung mit Gas sicherstellen.

In anderen Bereichen des Öffentlichen Dienstes wird es dagegen mehr Probleme geben. Der Müll wird am Mittwoch zum Beispiel nicht abgeholt - und noch ist unklar, ob und wann die Leerungen nachgeholt werden können, sagte uns ein Sprecher der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, MEG.

 

Die Warnstreiks treffen die MEG unvorbereitet. Frühestens am Montag wird feststehen, ob und wann die Leerungen vom nächsten Mittwoch nachgeholt werden können. Besonders treffen werden die Warnstreiks auch die Schüler und Berufspendler. Am Mittwoch wird kein Bus und keine Straßenbahn in Mülheim fahren. Auch die Mitarbeiter der städtischen Kindertagesstätten beteiligen sich an dem Streik. Mit diesen Aktionen will die Gewerkschaft Ver.di die Arbeitgeber im laufenden Tarifkonflikt stärker unter Druck setzen. Am Donnerstag, also einen Tag nach den Warnstreiks bei uns, wird weiter verhandelt.

Freitag 29. Februar 2008
Rund ein Viertel der 15-Jährigen in unserer Stadt fährt ein Mofa.

Der Mofaführerschein liege nach wie vor voll im Trend, heißt es von Fahrschulen. Als Mofa diene inzwischen allerdings meistens ein gedrosselter Roller. Ab morgen (01.03.) gelten für Mofas neue schwarze Versicherungs-Kennzeichen. Wer dann noch mit einem grünen Schild unterwegs ist, macht sich strafbar.

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Radio Mülheim am Morgen
mit Carsten Manz

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