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Nach dem tragischen Unfall am Mülheimer Hauptbahnhof hat sich jetzt auch das Eisenbahnbundesamt in die Ermittlungen eingeschaltet. Noch immer ist unklar, wie sich das Unglück ereignen konnte. Ein Fernzug hatte am späten Donnerstagabend beim Anfahren in Mülheim einer Frau ein Bein abgerissen.
Bereits seit Stunden wird der Eurocity von Bundespolizisten nach neuen Hinweisen untersucht. Ein Sprecher sagte uns, bislang kämen zwei Möglichkeiten für den Unfall in Frage: Entweder die 73-Jahre alte Frau sei beim Aussteigen auf dem nassen Bahn-steig ausgerutscht oder der Türmechanismus habe versagt. Eins ist zumindest sicher: Kurz darauf ist die Frau zwischen Bahnsteig und Zug gestürzt und konnte sich nicht mehr befreien. Andere Fahrgäste und der Sohn, der seine Mutter am Zug abholen wollte, hätten noch versucht, den Lokführer durch laute Schreie auf den Unfall aufmerksam zu machen. Da sei es aber schon zu spät gewesen.
In diesen Minuten will der Jugendstadtrat in Mülheim eine Anti-Mobbing-Konvention verabschieden. Schüler, Lehrer und Eltern sollen in Zukunft gemeinsam gegen psychische Gewalt an Schulen vorgehen.
Die Konvention sieht unter anderem vor, dass Mobbing regelmäßig in der Schule thematisiert wird. Lehrer sollen sich verpflichten, ihre Schüler über die Folgen von Mobbing aufzuklären und gemeinsam mit den betroffenen Schülern Konflikte zu lösen.
Nach Angaben des Jugendstadtrats ist psychische Gewalt an nahezu allen Mülheimer Schulen ein Problem.
Die Bundespolizei sucht im Moment nach der Ursache für das schwere Zugunglück am Mülheimer Hauptbahnhof.
Am Abend war eine Frau beim Aussteigen aus einem Eurocity zwischen Zug und Bahnsteig gestürzt. Die 73-Jährige konnte sich nicht mehr befreien - als der Zug anfuhr, wurde ihr ein Bein abgetrennt.
Eine Möglichkeit, warum es zu dem Unfall kommen konnte, könnte ein defekter Türmechanismus gewesen sein, sagte uns Jörg Bittner von der Bundespolizei.
O-TON ANHÖREN
Der Waggon wird im Moment in Dortmund untersucht. Erste Ergebnisse will das Eisenbahn-bundesamt am Montag bekannt geben.
Schüler, Eltern und Lehrer in unserer Stadt wollen in Zukunft gemeinsam gegen Mobbing an Schulen vorgehen. Deshalb verabschiedet der Jugendstadtrat zur Stunde eine entsprechende Anti-Mobbing-Konvention. Sie soll anschließend von allen Beteiligten an Mülheimer Schulen unterschrieben werden.
301107 Mobbing AU
Mobbing am Arbeitsplatz ist als Problem anerkannt. Aber auch an Schulen wird gemobbt - darunter leiden Schüler und Lehrer, auch bei uns in Mülheim, heißt es vom Jugendstadtrat. Deshalb sollen sich alle Beteiligten verpflichten, für ein angenehmes Schulklima zu sorgen. Die Konvention nimmt Lehrer und Eltern in die Pflicht: Lehrer sollen den betroffenen Schülern als vertrauter Ansprechpartner zur Vefügung stehen und versuchen zu schlichten. Eltern sollen für mögliche Symptome sensibilisiert werden, um Mobbing früher zu erkennen.
Nach drei Jahren Seniorenprojekt "Silberdienste" will die Stadt für Nachhaltigkeit sorgen. Die aufgebauten Partnerschaften und die gesammelten Erfahrungen der vergangenen Jahre sollen auch zukünftig den Wohnalltag von Senioren in Mülheim erleichtern. So will beispielsweise die Paritätische Initiative für Arbeit ihre wohnraum-nahen Dienstleistungen für Senioren auch weiterhin anbieten.
Mit dem EU-geförderen Projekt "Silberdienste" wurden Netzwerke geschaffen, um vor dem Hintergrund des demografischen Wandels die Angebote für ältere Menschen in Nordrhein Westfalen zu verbessern.
Düsenflugzeuge werden auch in den kommenden Wochen auf dem Flughafen Essen/Mülheim starten und landen. Das ist am Nachmittag in der Ratssitzung der Stadt klar geworden. Einen kleinen Teilerfolg hat es aber gegeben.
301107 Rat OB AU 2
Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld soll den Aufsichtsrat noch einmal über die Flugeerlaubnis informieren. Denn die ist über deren Kopf hinweg direkt bei der Bezirksregierung eingeholt worden. Außerdem soll eine Gesellschafterversammlung einberufen werden. Die soll dann formal den Beschluss zum Düsenflug fassen. Ein weiteres Thema im Rat waren die verkaufsoffenen Sonntage. Alle 18 vorgeschlagenen Termine sind abgesegnet worden. Für 2009 soll es aber eventuell eine neue Reglung geben. Einigen Ratsmitgliedern wird die Zahl der Termine nämlich zu hoch.
Als erste Stadt in der Region bekommt Mülheim ein Cafe-Restaurant für Allergiker. Am 8. Dezember soll das "Cafe Intermezzo" in der Friedrich Ebert-Straße eröffnet werden. Inhaberin Elke Wenzlow hat selbst eine Lebensmittelallergie und weiß, wie schwer es ist, in Restaurants ein Gericht zu finden, dass Allergiker bedenkenlos essen dürfen.
O-TON ANHÖREN
In ihrem Allergiker-Cafe kommen die Mahlzeiten und Kuchen ohne Milcheiweiß, Getreide und Ei aus.
Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Einkünfte von Tagesmüttern besteuert werden - das könnte auch für die Stadt Mülheim zu einem Problem werden. Denn durch die zusätzliche Besteuerung lohnt sich die Aufgabe für viele Tagesmütter nicht mehr, sie könnten den Job aufgeben. Für die Betreuung der 0 bis 3 jährigen bekommen sie gut 3 Euro pro Kind und Stunde. Sollte dieses Geld auch noch besteuert werden, müßte wahrscheinlich die Stadt einspringen und das Gehalt aufstocken. In Mülheim mache sich die Verwaltung Gedanken zu dem Thema, konkrete Pläne gebe es aber noch nicht, sagte uns ein Stadtsprecher.
Lebensmittelallergiker bekommen bald in Mülheim ein eigenes Cafe-Restaurant. Ein solches Angebot ist bislang einzig in der gesamten Region, sagte uns die Inhaberin. Das Cafe Intermezzo eröffnet am 8. Dezember in der Friedrich-Ebert-Straße. Auf der Speisekarte steht ein vielfältiges Angebot an lactose-, ei- und gluten-freien Mahlzeiten. Sogar Kuchen und Torten werden angeboten, ganz ohne Milch, Mehl und Eier.
Als Alternative zu den üblichen Weihnachtsmärkten - so versteht sich der Adventsmarkt in der Mülheimer Altstadt. Zwischen Petrikirche und Muhrenkamp stehen 60 Buden, überwiegend mit Handwerkskunst. Außerdem laden 350 Weihnachtsbäume zum Bummeln ein. Für die Kinder gibt es spezielle Angebote, hat uns Rolf Schulze vom Verein Pro Altstadt gesagt.
O-TON ANHÖREN
Der Adventsmarkt in der Altstadt ist bis zum 16. Dezember geöffnet. Los geht es heute um 16 Uhr.
Als erste Stadt in der Region bekommt Mülheim ein Cafe-Restaurant für Allergiker. Am 8. Dezember soll das "Cafe Intermezzo" in der Friedrich Ebert-Straße eröffnet werden. Inhaberin Elke Wenzlow hat selbst eine Lebensmittelallergie und weiß, wie schwer es ist, in Restaurants ein Gericht zu finden, dass Allergiker essen dürfen.
O-TON ANHÖREN
In ihrem Allergiker-Cafe kommen die zahlreichen Mahlzeiten und Kuchen ganz ohne Milcheiweiß, Getreide und Ei aus.
Die Bundesregierung plant die Einkünfte von Tagesmüttern zu besteuern und das könnte auch für die Stadt Mülheim zu einem Problem werden. Denn durch die zusätzliche Besteuerung lohnt sich die Aufgabe für viele Tagesmütter nicht mehr, sie könnten den Job aufgeben.
301107 Tagesmutter AU 1
Für die Betreuung der 0 bis 3 jährigen bekommen sie gut 3 Euro pro Kind und Stunde vergütet. Sollte dieses Geld auch noch besteuert werden, müßte wahrscheinlich die Stadt einspringen und das Gehalt aufstocken. Sonst könnte nämlich das Konzept der frühkindlichen Betreuung zusammenbrechen. In unserer Nachbarstadt Oberhausen rechnet man bereits mit Kosten um die 400.000 Euro. In Mülheim mache sich die Verwaltung Gedanken zu dem Thema, konkrete Pläne gebe es aber noch nicht, sagte uns ein Stadtsprecher.
AIDS ist noch immer eine unheilbare Krankheit, deren Gefahr in den vergangenen Jahren wieder mehr in den Hintergrund gerückt ist. Deshalb nutzen viele Mülheimer Vereine den morgigen Welt-AIDS-Tag, um schon heute im Forum aufzuklären. Mit dabei sind die AIDS-Hilfe und das Gesundheitsamt. Schüler der Gemeinschaftshauptschule an der Bruchstraße führen am Nachmittag ein Theaterstück auf. Darin geht es um ein Mädchen, das HIV-positiv ist und lernt, mit der Krankheit umzugehen. In den vergangenen zwei Jahren sind 10 neue HIV Infizierungen in Mülheim registriert worden.
Lebensmittel-Allergiker können in unserer Stadt schon bald ohne Bedenken in einem speziellen Restaurant essen gehen. In gut einer Woche eröffnet das "Cafe Intermezzo". Auf der Speisekarte stehen nur Gerichte,die auch für Allergiker geeignet sind.
151107 AU Cafe
Das Konzept ist bisher in unserer Region einzigartig. Ein Cafe-Restaurant für Lebensmittelallergiker. Inhaberin Elke Wenzlow hat eine Ei-Allergie. Sie will, dass Allergiker nicht auf einen Restaurantbesuch verzichten müssen und trotzdem eine große Auswahl an Gerichten haben. Deshalb sind bei ihr die Speisen von Frühstück über Pasta bis hin zu Torten ohne Milcheiweiß, Ei und Getreide. Vom Geschmack her soll es kaum Unterschiede zu den klassischen Mahlzeiten geben.
Mülheimer Schüler wollen sich zum Welt-AIDS Tags im Kampf gegen die Krankheit engagieren. Der Welt Aidstag ist zwar erst morgen, aber schon heute klären die Jugendlichen der Gemeinschaftshauptschule an der Bruchstraße über die Immunschwäche-Krankheit auf. Heute Nachmittag zeigen sie ein Theaterstück, in dem es um ein Mädchen geht, das HIV-positiv ist und lernt, mit der Krankheit umzugehen. Daneben gibt es noch weitere Aktionen, sagt Schüler Dennis Lehner.
O-TON ANHÖREN!!!
Neben den Hauptschülern sind auch noch andere Einrichtungen im Forum und informieren: so zum Beispiel das Gesundheitsamt und die AIDS-Hilfe.
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